Der Aufbruch

Der kleine Klobold Analus Brachialus und der Bandwurm lagen nun schon 10 Stunden auf dem vom Regen aufgeweichten, matschigen Boden. Die Sonne löste die Gewitterwolken schon vor 2 Stunden am Himmel ab. Die kleinen Klobolde, die gemeinsam mit Analus Brachialus in der Mitte des dichten Waldes lebten, trauten sich noch immer nicht aus ihren Höhlen hervor. Diese Höhlen sind gut geschützt vor Regen und Wind, denn sie haben sich die Höhlen komplett mit Blättern ausgekleidet, sodass kein einziger Regentropfen in ihre Höhlen eindringen konnte. Doch Analus Brachialus bester Freund Furzeslaud machte sich schon große Sorgen um Analus Brachialus und er verließ als erster seine Höhle.

Klobolde sind Lebewesen, die alles gemeinsam machen. Und wenn einer von Ihnen die Höhle verlässt, dann folgen sie Ihm, auch wenn Sie noch so große Angst vor den Wasserpfützen haben die durch den Regen entstanden sind. Nicht nur, dass sie das Wasser nicht mögen, sondern es ist auch eine große Gefahr für Sie hineinzufallen und darin zu ertrinken. Denn wie ja jeder weiß kann kein Klobold schwimmen.

Jedenfalls kamen alle aus Ihren Löchern heraus und sie stellten sich in einem Kreis auf. Nun begannen Sie durchzuzählen, um zu überprüfen, ob jemand fehlt. Während Sie durchzählten unterbrach Furzeslaud und schrie: "Analus Brachialus fehlt! Er ist nicht in seiner Hütte und hier sehe ich Ihn auch nicht."

Ein großes Entsetzen ging durch die Runde und alle plapperten wild durcheinander.

Plötzlich ertönte die Stimme des Anführers Phallusdurch. Mit seiner angestrengt klingenden stimme sprach er: "Nun seid doch mal still!"

Die Klobolde verstummten.

"Er wird wieder einmal auf der Suche nach einem frischen Scheißhaufen gewesen sein. Das wäre ja nicht das erste Mal, dass er nicht bemerkt hat, das es regnen wird. Er hat sich sicher wieder in einem Mauseloch versteckt. Ihr wisst doch, dass er mit diesen seltsamen Kreaturen befreundet ist. Und diese Kreaturen haben Höhlen im ganzen Wald verstreut. Er wird noch ein Weilchen abwarten bis er sich sicher ist, dass das Gewitter auch wirklich vorbeigezogen ist und nicht wiederkehrt. Wir werden einfach auf Ihn warten. Und nun geht und holt unsere Vorräte. Ich habe Hunger."

Die Klobolde zögerten, doch nach einer Weile gingen sie stillschweigend an die Arbeit.

Doch Furzeslaud rührte sich nicht von der Stelle und sprach: "Wie könnt Ihr nur ans Essen denken?! Mein bester Freund ist ganz alleine irgendwo im Wald. Wir müssen Ihn suchen. Vielleicht benötigt er unsere Hilfe."

Die Klobolde blieben stehen und sahen ängstlich auf Phallusdurch, Ihren Anführer. Der Anführer entgegnete: "Furzeslaud! Du wagst es mir zu widersprechen?"

Furzeslaud:" Entschuldige großer Phallusdurch, dass ich so ungehalten bin. Doch ich habe schreckliche Angst um Analus Brachialus. Bitte lasst mich ihn suchen gehen. Vielleicht will mich wer begleiten!"

Phallusdurch: "Ich verzeihe dir, denn ich mag Klobolde, die so zu ihren Freunden halten wie du es tust. Ich lasse dich gehen, aber ich kann keinen dazu zwingen dich zu begleiten."

Da meldete sich eine Gruppe von fünf jungen Klobolden zu Wort, die sagten, dass sie Furzeslaud begleiten werden. Diese fünf Jungen mochten den alten Analus Brachialus sehr, denn er erzählte Ihnen immer aufregende Geschichten über den Wald und über seine Abenteuer, die er schon erlebt hatte. Und nun hatten sie selbst die Gelegenheit etwas zu erleben und ihrem Freund zu helfen.

Phallusdurch erlaubte es den Jungs mitzukommen, weil er wusste, dass er Sie sowieso nicht davon abhalten konnte. Und es ist sicherer sich zu sechst auf die Suche zu machen.

Also machten sich Furzeslaud, Grottenarsch, Brauner Strich, Juckarsch, Blattscheißer und Fäkalgesicht auf den Weg. Sie verabschiedeten sich kurz von ihren Freunden und gingen Richtung Osten. Analus Brachialus ging immer Richtung Osten, denn da wohnten die meisten Mäuse.

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